Donnerstag, 22. September 2011

»Das Geheimnis der Sklavin« erscheint am 1. 10. 2011


Als offizieller Erscheinungstermin meines neuesten SM-Thrillers »Das Geheimnis der Sklavin« wurde vom Marterpfahl-Verlag der 1. 10. festgelegt. Erfahrungsgemäß kann es dann noch etwas dauern, bis der Roman bei allen Buchhandlungen und Internet-Versendern lieferbar ist. Eine Leseprobe (das komplette 1. Kapitel) wird in einigen Tagen hier verfügbar sein.

Marterpfahl-Verlag, ISBN 978-3-936708-82-0, EUR 17,50
 
Es ist sehr schwer, etwas über die Grundidee von »Das Geheimnis der Sklavin« zu sagen, ohne damit allzu viel zu verraten. Lassen wir also erst einmal den Klappentext sprechen:

Bloß nicht zurückblicken!, hämmerte es in Sandras Kopf. Nur nach vorn denken! Nach vorn denken! Was war, ist vergangen, vergeben, vergessen, hat nie existiert! Nur nach vorn denken ...

»Entschuldigung – wir steigen aus!«

Sandra schreckte auf. Sie hatte nicht bemerkt, dass das Flugzeug in Málaga gelandet war. Hastig erhob sie sich von ihrem Gangplatz und lächelte ihrem Sitznachbarn entschuldigend zu. Eine Glutwelle rollte über sie hinweg, als sie den »Finger« der Fluggastbrücke betrat. Sofort fühlte sich ihre Kehle staubtrocken an und das Atmen fiel ihr schwer. Im Vorbeigehen sah sie aus den Fenstern, konnte aber nur andere Flugzeuge erkennen, andere Fluggastbrücken, einen Teil des stahl- und glasblitzenden Terminals, das nur aus rechten Winkeln zu bestehen schien – und flirrende Luft über dem Asphalt. Im Hintergrund, überraschend nah, dunkel aufragende Berghänge. Keinen Zipfel von Málaga und nicht einmal das geringste Eckchen des Mittelmeers. Im Flugzeug hatte sie beinahe gefroren mit ihrem dünnen, hautengen T-Shirt, doch ihr neuer Herr hatte ihr in seiner letzten E-Mail strikt verboten, etwas darüber anzuziehen – oder darunter.

Gemeinsam mit den anderen Passgieren ihres Fluges eilte sie zu dem Lindwurm des Gepäckbands und wartete ungeduldig darauf, dass es ihr Köfferchen ausspie. Als sie es endlich in der Hand hielt, wunderte sie sich wieder einmal darüber, wie leicht es war – für einen One-Way-Trip. Aber ihr neuer Herr hatte detaillierte Vorschriften erlassen, was sie mitbringen sollte – und auch, was sie bei ihm keinesfalls benötigen würde. Kleidung zum Beispiel ...


Sandra sucht den Meister ihrer Träume, den »perfekten« Meister, und hofft, ihn in Martin zu finden, der in einer Villa in atemberaubender Lage in Südspanien lebt – auf dem Rücken eines Bergsporns, mit steil abfallenden Felswänden an drei Seiten. Sandra entscheidet sich aus freiem Willen, bei Martin zu bleiben, ihm zu dienen und seine Strafen freudig zu akzeptieren. Bald jedoch bemerkt sie, dass nicht alles so ist, wie sie es sich erträumt hat, dass zwischen Anschein und Wirklichkeit eine Lücke klafft, tief wie der Abgrund vor der Villa – und ebenso bedrohlich. Zug um Zug holt ihre eigene Vergangenheit Sandra ein, und schließlich muss sie erkennen: Sie ist nicht die Einzige mit einem tödlichen Geheimnis ...

Nichts ist so, wie es scheint – nicht in Bezug auf Martin und seine Villa, und nicht einmal in Bezug auf Sandra, die Hauptperson des Romans. Sie hat ihre Vergangenheit verdrängt und bereits der Versuch, sich zu erinnern, verursacht ihr Kopfschmerzen. Doch je länger sie Martins 24/7-Sklavin ist, desto machtvoller drängt die unterdrückte Erinnerung an die Oberfläche, und schließlich kommt es zur Katastrophe. Die »Lunte am Pulverfass« ist Elena, Martins Haushälterin, die Sandra hasst und sie erniedrigt, wo immer es geht.

Der Roman spielt in der »Axarquía«, einer bergigen Gegend östlich von Málaga mit einer bewegten Geschichte. Abschließend fotografische Impressionen aus der näheren und ferneren Umgebung. (Weitere Aufnahmen finden sich in dem Blogeintrag http://tomas-de-torres.blogspot.com/2011/07/von-den-gefahren-der-recherche.html.)







Appetit auf spanischen Spargel?

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